TT-GSat

                             Test- und Trainingszentrum für Geoinformations- und Satellitenbasierte Rettungsdienste (ESA.IAP)

Start: 2013 | Status: aktiv | >> Webseite

Heute werden bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) bereits vereinzelt Satellitennavigation oder -kommunikation genutzt - sie werden jedoch als „Insellösungen“ betrieben. Es fehlt an integrierten Anwendung für  Satellitenkommunikation, -navigation, Erdbeobachtung und Robotik. Genau hier setzt TT-GSat an: Ziel von TT-GSat ist es, den Einsatzkräften innovative Technologien an die Hand zu geben, um im tatsächlichen Umgang mit den Geräten in Einsatz-nahen Situationen die Möglichkeiten von Geoinformation-spezifischen Anwendungen aufzuzeigen.Dabei ist eine stetige Anpassung und Integration weiterer Technologien und Systeme in das »TT-GSat« Testgelände vorgesehen.

TT-GSat wird dazu beitragen, dass der Innovationszyklus im BOS Bereich beschleunigt wird, da das Feedback der Nutzer auch eine kontinuierliche Optimierung der einzelnen Technologien und Anwendungen ermöglichen wird. Die Staatliche Feuerwehrschule Geretsried und das Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei in Ainring unterstützen das Projekt hierbei aktiv.

Nutzen:

  • Informationsgewinn über das Einsatzgebiet ('situational awareness') sowie über die Auswirkungen des Schadensereignisses durch Erdbeobachtung und GIS
  • optimierte und zuverlässige Ortung für ein kontinuierliches Tracking von Einsatzkräften, Fahrzeugen und Geräten
  • Satellitenkommunikation für eine autarke und zuverlässige Kommunikation
  • Lagebilddarstellung in Echtzeit


System-Komponenten:

  • SatCom
  • GNSS
  • GIS


Projektpartner:

  • IABG >> Webseite
  • Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (Projektzentrum Verkehrslogistik Prien) >> Webseite
  • proTime Gesellschaft für Informationslogistik mbH >> Webseite


TT-GSAT wird als Machbarkeitsstudie von der ESA, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) und der MT Aerospace AG gefördert.